Pun Pun Restaurant, Chiang Mai, Thailand

Das Glück war anfangs nicht auf unserer Seite, als wir vergebens nach den von uns ausgesuchten Restaurants, die neben Fleisch auch vegetarische Gerichte ohne Chemospritze anbieten, suchten. Wir haben dann auch ziemlich schnell herausbekommen, dass der Ortswechsel von den jeweiligen Lokalen keine Seltenheit ist. Auch die Öffnungszeiten sind ab und an mal eben geändert, es empfiehlt sich also vorher anzurufen! Wir bleiben am Ball und werden schlussendlich fündig. Auf dem Weg ins Pun Pun, wovon es hier in Chiang Mai gleich drei gibt, haben wir uns für das mit umliegendem Garten entschieden, welches mittlerweile das Einzige vom selben Besitzer ist, wie sich später herausstellt. Na was für ein Glück! Das in diesem Jahr eröffnete Pun Pun mit Gemüsegarten, Tante Emma Laden und Fahrradwerkstatt, lädt zum Verweilen ein und macht neugierig auf mehr. Der kleine Shop bietet von Seifen, Öle, Honig, Klamotten und vieles mehr, auch ein Starter Kitt, um sich selbst Kombucha zu machen. Ausgiebige Infos bekommt man von der netten Mitarbeiterin, die mit einem super Englisch, was sie sich durch englischsprachige Songs selbst beigebracht hat, gerne berät. Auf der Handgeschriebenen Karte kann man von Thai Salaten und Currys, auch gerne Burritos und Wraps, die mit für diese Region typischen Zutaten gefüllt sind, bekommen. Wir entscheiden uns für Sum Tam, einem Rohkostsalat aus grüner Papaya, Karotten, Kirschtomaten, Baby Auberginen und gerösteten Erdnüssen, dessen Marinade in ausgewogener Balance zu Limette und Kokosnusszucker steht. Der Bananenblüten Salat steht ihm in nichts nach, denn mit gebratenen Pilzen, Karotten, Papaya, Koriander, Erdnüssen und gekochtem Ei, wird er durch seine Soße aus Tamarindpaste und Kokosnussmilch zu einem wahren Gedicht. Nach tagelangem Brotverzicht bestellen wir Burritos und Wraps. Dabei können wir uns  ganz den asiatischen Aromen hingeben, denn die Füllung besteht beim Burrito aus braunem Reis, marinierter Ente, knackigem Salat und Koriander. Der mit Omelett, Tomate, roten Zwiebel, braunem Reis, Salat und Thaibasilikum gefüllte Wrap kommt bei uns ebenso gut an wie der Rest der Speisen. Um uns vor dem Austrocknen zu bewahren, gibt es einen eiskalten Shake aus Limette, Minze und Honig und einen aus Passionsfrucht und Kokosnusssirup. Die Konsistenz erinnert an Sorbet und der Geschmack ist bei beiden harmonisch und überzeugt durch seine Frische. Die Zutaten für all die schönen Leckereien kommen aus der Gegend Chiang Mai´s und werden von dem Gründer, dessen Team und den umliegenden Bauern, auf ökologische Weise angebaut.

Jo und seine Frau Peggy haben damals ein Stück Land gekauft, um alte Gemüse- und Obstsorten wieder zu kultivieren. Natürlich war den beiden auch wichtig, mit den benachbarten Bauern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam Großes zu bewirken. Beide selbst aus der Landwirtschaft, haben sich also ein Projekt geschaffen, das als Center für nachhaltige Landwirtschaft gilt und können nach jahrelanger Erfahrung auch heute selbst Schulungen zu diesem Thema geben. Ob als Student mit Auslandspraktikum oder neugieriger Quereinsteiger, kann man hier in Sachen ökologischer Gemüse-, Obst-, Nüsse- und Kräuteranbau so einiges mitnehmen. Auch der Bau von Lehmhäusern ist für diese Gegend typisch und wird von dem Team um Jo und Peggy geleert. Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann kannst Du unter folgendem Link alle weiteren Infos beziehen. http://www.panyaproject.org 

Um den Standort herauszufinden, klickt einfach links unter der Bildergalerie auf "Pun Pun Restaurant".

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