Slackline ist gespannt, Seite ist live, wir bekommen 2 Monate auf Gili und 1 Monat in Canggu geschenkt - sind zufrieden und dankbar!

13.-17. Juli - Es ist einiges passiert in den letzten Tagen. Alex hat sich eine Verletzung zugezogen, seine Rippen geprallt beim Surfen, also schaut er seit Tagen den Wellen und den Surfern sehnsüchtig zu.

Doch haben wir zur Kompensation einen Platz gefunden, wo wir unsere, aus Deutschland mitgeschleppte Slackline spannen konnten. Diese Aktivität verschafft nicht nur Alex Ablenkung, sondern bringt uns leicht ins Gespräch mit anderen, hauptsächlich Langzeitreisenden. Irgendwie bekommen wir das Gefühl, dass fast alle die wir hier treffen, überwiegend auf Bali oder "auf Reisen" wohnen. Digitale Nomaden gibt es immer mehr - eine spannende und freie Lebensart, die mir immer mehr gefällt :)

Claudia und Andy, das italienische Ehepaar, bei denen wir wohnen, reisen auf 2 Monate nach Italien, Claudia muss zu ihrer jährlichen Kontrolle...Sie bieten uns an, zwei Monate kostenlos in deren Haus auf Gili Air zu wohnen, wenn wir uns um die Gäste kümmern. Als Dankeschön können wir nach deren Rückkehr noch ein Monat kostenlos in deren Haus in Canggu wohnen. Das ist ein großzügiges Angebot, das wir nicht nur nicht ablehnen können, sondern wofür wir sehr dankbar sind. Ehrlich gesagt freue ich mich auf ein paar Aufgaben als Home Stay Leiterin :) und auf Tauchen auf Gili!

Heureka :) wir haben die Seite veröffentlicht! Die ersten Rückmeldungen haben uns erreicht in Form der Gratulation und konstruktiver Kritik. Danke dafür! Wir freuen uns weiterhin von Euch zu hören und sind dankbar für jede Idee und Kritik!

Zur Feier des Tages gehen wir gleich 2 Mal essen, am Mittag ins Avocado Café und am Abend ins La Localita, Bar y Cocina. Will Alex die Show nicht stehlen, er wird über die beiden Erlebnissen berichten. Ich bestelle unter anderem den ersten Cocktail auf der Insel. Mal abgesehen davon, dass ohne Eis der Inhalt des Glasses kaum ein Schnapsglas füllen würde und wir dafür so viel zahlen wir in Frankfurt (am Main, nicht Oder ;)) schmeckt mein Zimt-Orangen-Margarita sehr lecker.

Wir experimentieren weiter, kaufen Bittermelone am Markt - damals wussten wir noch nicht wie das Gemüse heißt :) Beim Schneiden fällt Alex auf, dass die Schale bitter ist, also nachdem er die Kerne entfernt hat, schält er sie und bereitet mit Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln eine Soße für Pasta zu. Einfach herrlich!

Die bittere Schale hebt er auf, denn wegwerfen mögen wir nur was wirklich weggeworfen werden muss. Am nächsten Tag, nachdem er sich bei dem Gärtner erkundigt, ob man die Schale essen kann, bereitet er ein Curry daraus mit Kartoffeln zu. Ausschauen tut das Gericht köstlich - doch schmecken tut es sehr sehr bitter. Wir fischen die Kartoffeln aus der Pfanne, die sind kaum bitter, schneiden dazu Tomaten und servieren es mit Quinoa - wir werden heute sehr schnell satt ;)

Gestern Abend haben wir beim Abendspaziergang die Einheimische beim Krabben- und Muschelsammeln beobachtet. Bei Ebbe laufen sie in die versteinerte, mit Muscheln bedeckten Meeresboden aus und holen die Krabben und Muscheln aus den Löchern. Es ist wie ein Abendprogramm gleichzeitig, alle sind da von klein bis groß, fiebern einander zu und zeigen stolz die Beute den neugierigen Touristen, die sich hierher verirren, wie wir.

Gestern habe ich das Buch: Augenblicke einer Weltreise zu Ende gelesen, das ich jedem empfehlen kann, der über eine Reise mit einem 30 Jahren alten Bulli von Memmingen nach Australien lesen möchte. Abenteuer pur!

Heute habe ich von Claudia ein Buch bekommen, das heißt: The China Study. Bin noch ganz am Anfang, aber als jemand, der kein Fleisch und Milchprodukte isst, bin ich jetzt schon von dem Buch mehr als begeistert.  

p.s. es erreicht mich eine Gegenmeinung von meiner Freundin Inge aus Deutschland, möchte die Euch auch nicht vorenthalten und bin auf Euere Kommentare auch hier gespannt.