M-Restaurant, Budapest, Ungarn

M-Restaurant Budapest

Neben Bloggen und Yoga bin ich auch öfters für große MLM Firmen unterwegs und plane, organisiere und führe weltweite Events und Incentivereisen durch. Ehrlich gesagt liebe ich diese Branche (auch!), die Emotionen, das ungesiebte Feedback der Teilnehmer, die Abwechslung, immer neue Locations und ein stetig wachsendes Netzwerk an offenen und talentierten Partnern ist einfach einmalig.

Letzten Monat war ich auf einer solchen Reise in Budapest – ein schönes Heimspiel für mich. Ich bin immer 1-2 Tage vor der Gruppe vor Ort, hängt ja von der Location, Größe der Gruppe und Länge des Events ab. So geschah es, dass ich letztens in Budapest in einem Hotel übernachtete (was äußert selten vorkommt) und mich alleine auf die Entdeckung der ArtDeko Viertels begeben habe – was noch seltener vorkommt ;) Es war schön mal Tourist in einer meiner „Heimatstädte“ zu sein.

Ich habe Budapest vor 17 Jahren verlassen, komme aber immer wieder gerne zurück. Familie, Freunde und die pulsierende Stadt wirken wie ein Magnet auf mich.

Also spaziere ich durch den 7 Bezirk, dem alten Jüdischen Viertel, mit seinen stimmungsvollen Straßen, dem hiesigen Markt und seinem kulturellen Erbe (wie z.B. die größte Synagoge Europas), den Restaurants und den Retro-Discos. Die Gegend strahlt eine Besonderheit aus, die man nirgendwo anders auf der Welt erleben kann. Sagen nicht nur voreingenommene Ex-BudapesterInnen

Ich liebe kleine, feine Restaurants, wo der Service persönlich und das Essen frisch ist. Kein Wunder, dass das Restaurant M meine Neugier weckt als ich vorbeigehe. Schon vor dem Laden ist es gemütlich und innendrin einfach kuschelig familiär. Obwohl es recht früh ist, gibt es unten keine freien Tische– kein Wunder, es sind ja auch nur 3-4 Tische. Mache mich nach oben, wo ich den Raum mit einem ausländischen Pärchen teile und kann so unauffällig alles unter die Lupe nehmen. Mache ich eh immer, auch wenn ich damit auffalle. Die Wände sind mit braunem Papier „überzogen“ auf dem alles aufgezeichnet ist: Vorhang, Möbel, Blumen, Kronleuchter, Teppich an der Wand und selbst die Rückenlehne der Möbel sind künstlerische Illusionen. Auch der Tisch ist mit dem braunen Papier bedeckt, dazu kann man sich vom „Kredenc“ bunte Stifte holen und sich künstlerisch entfalten bis das Essen kommt.

Ganz zu meiner Überraschung werde ich unerwartet mit einem Amuse Guele (Gruß aus der Küche) begrüßt. In meinem Fall bekomme ich ein köstliches Erbsenpüree mit Zimt abgeschmeckt, dazu frische, verschiedene Brotsorten.

Obwohl die Karte recht klein ist, was ich äußerst begrüße, fällt mir die Auswahl schwer. Letztendlich entscheide ich mich für eine Champignonsuppe mit Nockerln, Jungzwiebeln und Estragon – ein Traum!

Das Dessert rede ich mir mit der Begründung aus, dass ich das nächste Mal mit Alex vorbeikomme. Dafür gönne ich mir ein schönes Glas Rotwein - Qualitätswein aus Ungarn versteht sich.

Während ich mein Essen genieße füllt sich der Raum auch oben. Kein Wunder, auf Mundpropaganda kann man zählen wenn man anspruchsvolles, ehrliches Essen in einzigartiger Atmosphäre mit freundlichem Service auftischt.

Zum M Restaurant gelangst Du hier.

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