Kichererbsensalat mit Karotte und Okraschote

Kichererbsen kommen schon seit mehreren Tausend Jahren in Küchen vor und wirken sich äußerst positiv auf das Herz-Kreislaufsystem, den Blutzuckerspiegel und die Verdauung aus. Sie besitzen eine Menge Proteinene, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie sind reich an B-Vitaminen und Ballaststoffen und eigenen sich daher bestens für Figur- und Gesundheitsbewusste, Veganer oder die es mal werden wollen. Wenn Kichererbsen in Wasser eingeweicht werden, haben sie den Vorteil, dass die Raffinose, ein Ballaststoff der Blähungen verursacht, reduziert wird. Wechselt man dann noch öfters das Wasser, vermindert sich die Wahrscheinlichkeit zu Blähungen und dem romantischem Dinner zu Zweit steht nichts mehr im Wege ;-) 

Pro Person ca. 80g Kichererbsen

Zutaten: Kichererbsen / Karotte / kleine, rote Zwiebel oder Schalotte / Papaya / Okraschote / Limette / Zitronengras (im Tiefkühler länger haltbar) / Basilikum / Koriander / Kokosöl / Currygewürzmischung / Honig

Der Weg zum Ziel:

Als erstes werden die Kichererbsen am Vorabend oder mindestens vier Stunden zuvor mit der doppelt bis dreifachen Menge an Wasser eingeweicht. Ihr werdet sehen, dass sie das doppelte an Volumen haben und bereit zum weiterverarbeiten sind. Diesmal koche ich sie mit Wasser leicht bedeckt, für ca. 20 min bei 100°C .

Währenddessen bereite ich die restlichen Zutaten zu. Als Erstes entfernt Ihr den Stiel der Okraschote und schneidet sie in Ringe. Nehmt etwas Öl, erhitzt es leicht gebt etwas von der Currygewürzmischung bei. Denn nur in Verbindung mit heißem Öl können sich die ätherischen Öle des Pulvers vollkommen entfalten. Gebt die Okraringe mit einem Schluck Flüssigkeit hinzu und dünstet sie für knapp eine Minute.

Nun werden die Karotten geschält und zu feinen Streifen weiter verarbeitet. Ich habe, um es mir leichter zu machen, einen dafür vorgesehen Schäler besorgt, der das Ganze wesentlich vereinfacht.

Als nächstes werden die Zwiebeln oder Schalotten halbiert und so fein wie möglich in „Ringe“ geschnitten.

Weil wir einfach Obst im Salat lieben, entscheiden wir uns für Papaya, sie zurückhaltend und in der Kombination ein fruchtiger Begleiter. Wir entfernen die Schale und schneiden sie in kleine mundgerechte Stücke. Ihr könnt aber auch Apfel, Pomello, oder Euer Lieblingsbstobst nehmen.

Die Kichererbsen sind nun gar und können mit den von Euch vorbereiteten Zutaten in eine Schüssel gegeben werden. Fügt dem Ganzen Salz, Honig, reichlich Limettensaft und Zitronengras (oder Limettenabrieb) hinzu, vermengt alles gut miteinander und lasst es für knapp eine Std. im Kühlschrank ziehen. Probiert den Salat und würzt evtl. nach. Erst zum Schluss werden die Kräuter grob geschnitten (Koriander auch gern mit Stiel) und dem Salat beigemengt. Die Avocado schneide ich meist zum guter Letzt und wenn vorher, dann mariniere ich sie mit Limettensaft, damit sie nicht braun wird.

Noch ein kleiner Tipp am Rande:

Wenn Ihr die Okraschote so zubereitet wie ich das gemacht habe, dann wird sie schleimig, kann aber so den Saft des Salates binden. Wenn Ihr das nicht mögt, dann blanchiert sie kurz in Essigwasser oder legt sie für ca. 2 Std. in Zitronenwasser ein.