Goabohne - Psophocarpus tetragonolobus

Goabohnen

sind wahre Multitalente, ein Wunderwerk der Natur. Die Pflanzenteile werden vielseitig eingesetzt, sowohl die jungen Früchte, die reifen Samen als auch die unterirdischen Knollen sind essbar. Aus den Samen werden Fettsäuren gewonnen. 100 Gramm getrockneter Goabohnen enthalten in ihrem Anteil von 16 g Fett durchschnittlich 3,3g gesättigte, 5,8 g einfach ungesättigten und 3,7 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das Öl der Samen wird unter anderem zur Herstellung von Seife genutzt. Die Samen haben einen hohen Nährwert, der sich in etwa mit der Sojabohne vergleichen lässt. Darüber hinaus wachsen Goabohnen sehr schnell und sind relativ leicht anzubauen. 

Goabohnen sind Schmetterlingsblütler und zählen zu den Hülsenfrüchten. Ihre grünen Hülsen können bis zu 30 cm lang werden und haben einen quadratischen Querschnitt. Die Hülsen von Goabohnen sind etwa 8 mm lang und beige oder braun gefärbt. Die vier Kanten der Hülsen geben den Goabohnen den Spitznamen Flügelbohnen. Geschmack und Geruch von Goabohnen erinnern an Zuckerschoten. 

Der genaue Ursprung von Goabohnen ist nicht geklärt. Vermutlich stammen sie aus dem tropischen Afrika, evtl. aus Madagaskar. Heute werden Goabohnen in Südostasien, Indien, Ghana, Nigeria, Tansania und der Karibik angebaut. Die in Deutschland erhältlichen Goabohnen sind Importware aus Thailand. 

Frische Goabohnen erhaltest Du in gut sortierten Asialäden. In diesem Zustand sind die Schoten etwa zwei Tage im Kühlschrank haltbar. Beim Einkauf solltest Du darauf achten, dass die Goabohnen gleichmäßig grüne Schoten haben, die keine Flecken aufweisen. Ein weiteres Merkmal mangelnder Qualität ist es, wenn die Goabohnen am Saum - also an den äußeren Rändern der Schoten - gelblich verfärbt sind und beim Kochen nicht mehr richtig weich werden. 

Bei Goabohnen enthalten alle Pflanzenteile Eisen, Calcium, Vitamin A und C sowie andere Vitamine. Die grünen Schoten sind echte Eiweißbomben. Mit 37% eines Proteins, dem nachgesagt wird, es sei sogar hochwertiger als das der Sojabohne, sind Goabohnen eine gute Eiweißquelle. Die Samen enthalten außerdem viel Phosphor, Kalium und Calcium.

Wie alle Bohnen enthalten Goabohnen im rohen Zustand Stoffe, die Verdauungsschäden hervorrufen können, daher solltest Du Goabohnen immer gegart verzehren

Das Rezept mit der Goabohne findet Ihr hier.

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