Gedämpfter Cassava-Kuchen

Wir haben ja Euch schon das letzte Mal von unserer neuen Entdeckung, der Maniokwurzel erzählt. Von den Palatschinken und dem Kokoscurry waren wir ganz begeistert, heute haben wir einen drauf gelegt und einen gedämpften Kuchen aus der Wurzel gezaubert. Das wirklich tolle an diesem Kuchen ist, das er nur vier Zutaten hat, Kinderleicht zum Zubereiten ist, köstlich schmeckt und nebenbei auch noch gesund ist. Der Maniokkuchen ist für uns absolut eine Empfehlung Wert, die wir euch auf garkeinen Fall vorenthalten möchten, egal ob für Hobbykuchenbäcker oder die, die es mal werden wollen.

Zubereitungszeit: ca. 20 min

Personenanzahl: 6

Zutaten: 500g Maniokwurzelt / 100ml Kokosnussmilch / 100g Kokosnussrohrorzucker / Prise Salt

Kokosraspel für Garnieren

Zubereitung:

  1. Sucht Euch einen Topf oder eine Pfanne, die Ihr soviel mit Wasser füllt, dass auch noch eine Kuchenform Platz hat. Ihr könnt aber gern auch etwas anderes nehmen, hauptsache ist, es besteht nicht aus Plastik. Als erstes könnt Ihr das Wasser ruhig schon mal erhitzen.
  2. Schält die Wurzel und reibt sie im Anschluss auf einer feinen Reibe zu Brei.
  3. In einer Schüssel vermengt Ihr alle Zutaten und füllt sie in das von Euch ausgesuchte Gefäß. Bedeckt die Masse mit Backpapier oder wie hier mit einem Bananenblatt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.
  4. Jetzt wird das Ganze für ca. 35 min in das Wasserbad gestellt und bei geringer Hitze gedämpft. 
  5. Der Kuchen dürfte nun fest sein, nehmt ihn aus dem Wasser, lasst ihn für ca. 20 Min. abkühlen und schneidet ihn beliebig große Stücke. Da wir von Kokos nicht genug bekommen können, ummanteln wir die portionierten Stücke mit frisch gerieben Kokosnussfleisch, es funktioniert aber auch selbstverständlich mit Kokosnussraspeln vom Händler Eures Vertrauens. Ich möchte noch anmerken, das Ihr zum Süßen auch gern bis auf Honig, alles andere nehmen könnt. Denn Honig wird ab ca. 41 Grad° giftig. Das Rezept ist eine Basis und kann je nach belieben mit den unterschiedlichsten Gewürzen abgeschmeckt werden wie zum Beispiel: Kardamom, Sternanis, Ginger, Zimt, Banane, Kakao, geriebene Zitronenschale, klein gehacktes Zitronengraß, etc....natürlich nicht alle auf Einmal :-) lasst Eurer Gaumenphantasie freien Lauf!

So genug erzählt, jetzt heißt es nur noch ab in den nächsten Asiamarkt, Zutaten besorgen und Euch selbst überzeugen, wie lecker Euer nächster, selbstgebackener Kuchen schmecken wird.

Wie immer wünschen wir Euch gutes Gelingen, viel Spaß und einen guten Appetit!