Rote Beete Polenta, fruchtiger Wirsing, Bienenpollen und Mohn

Für uns ist es immer wieder ein Hochgenuss ein so einfaches und dennoch leckeres Essen zu schlemmen. Diesmal haben wir der Polenta ein bisschen Farbe beigemischt, damit sie auch mal eine andere Note bekommt. Um das Ganze abzurunden, haben wir uns für Wirsingkohl und Bienenpollen und Mohn entschieden, die dem Gericht einen schönen Kontrast bieten.

Rote Beete Woche, Tag 5: Rote Beete Polenta, fruchtiger Wirsing, Bienenpollen und Mohn

Zutaten für die Polenta: Polenta Grieß / Rote Beete / Fruchtessig / Wintergewürze 

Zutaten für den Wirsingpraline: Wirsingkohl / Apfel / Zwiebel / Knobi / Muskat / grüner Pfeffer  Zitronensaft + Abrieb / frisch geriebener Meerrettich / 1-2 Eier

Zutaten für die Sauce: Das Übriggebliebene von der Füllung


Der Weg zum Ziel für:

die Polenta: kocht die Rote Beete am besten wie immer mit all Euren Lieblingsgewürzen und versucht sie wenn möglich im heißen oder warmen Zustand mit den Händen zu pellen. Das geht am einfachsten! Das Kochwasser wird aufgehoben und durch ein feines Sieb gegossen. Schneidet die Beete in daumengroße Stücke und püriert sie (im Mixer) mit der Flüssigkeit. Umso weniger Wasser beim Mixen, desto mehr Geschmack danach! Jetzt heißt es abschmecken, dabei alles ruhig überwürzen, da die Polenta ja wieder Geschmack nimmt!

Das Püree wird im Topf zum Köcheln gebracht und der Grieß langsam untergerührt. Am besten macht sich das mit einem Schneebesen! Die Grundregel sagt Grieß und Flüssigkeit 1 zu 4 (100g Grieß auf 400 ml Flüssigkeit).

Eure Form ist eingefettet und bereit aufgefüllt zu werden? Na dann umfüllen und oben glatt streichen. Bedeckt die Polenta direkt mit Folie, damit sie nicht an der Oberfläche austrocknet.

die Wirsingpraline: stellt Euch einen Topf mit Wasser und Salz auf den Herd, um die Blätter darin zu kochen.

Nehmt Euch den Kohl und schneidet ihn am Boden ca. 2cm ab. Schaut, dass Ihr mit einem kleinen spitzen Messer die Wurzel herausschneidet, um die Blätter leichter zu trennen. Die ersten werden entfernt und die restlichen größeren für ca. 1,5 Min. gekocht, anschließend in Eiswasser abgekühlt und zum Trocknen auf Papiertücher gelegt. Das Kochwasser braucht Ihr später noch!

Das was vom Kohl übrig geblieben ist, dient der Füllung und kann klein geschnitten mit Zwiebeln, scharf angebraten werden. Knoblauch und Apfelwürfel kommen später hinzu und werden mit etwas Brühe oder Wasser, nur nochmal kurz mit aufgekocht. Mit Meerrettich, Muskat und ein bisschen Senf wird zum Schluss abgeschmeckt. Je nach Menge kommen ein bis zwei Eier hinzu und evtl. Semmelbrösel, um die Flüssigkeit zu binden. Die Blätter können nun gefüllt und mit Garn zugeschnürt werden.

Dämpft sie für ca. 15 Min., damit das Ei abbinden kann.

die Sauce: Ein bisschen von Eurem Lieblingscurrypulver und Kurkuma könnt Ihr mit etwas Öl, bei kleiner Flamme im Topf erhitzen. Die Reste der Füllung werden mit etwas Brühe oder Wasser fein püriert und mit dazu gegeben.

Wichtig ist, dass nichts mehr kocht, sonst bekommt Ihr Rührei!

Die Bienenpollen und den Mohn hab ich zum Garnieren benutzt.

Gutes Gelinden und Guten Appetit