Erdmandel - Cyperus esculentus

Wir sind erst seit 3 Tagen in Wien, als wir auf Empfehlung am Samstag den Naschmarkt aufsuchen. Nach ein Paar Runden um den Markt mit dem Auto, parken wir in einem Parkhaus in der Nähe.

Wir „arbeiten“ uns durch die Menge, kaufen Käse, Wanderschnitte und Zelter, typisch österreichische Leckereien, die wir noch nie gegessen haben und einfach köstlich sind – und suchen erstmals vergeblich, nach Gemüsehändler, die eigene Produkte verkaufen. Angekommen am Ende, wo der Flohmarkt ist, kehren wir zurück um schneller voran zu kommen, laufen wir außen herum, zum Glück, denn dort sind die Bauern, die nur einmal die Woche, Samstags am Markt sind. Sie verkaufen nebst Obst und Gemüse, selbstgemachte Marmelade, Chutney, Suppe und den berühmten Wiener Heurigen. 

Wir bleiben bei einem Stand stehen, kommen ins Gespräch mit dem netten Verkäufer und sind erst einmal über das kleine aber feine Angebot erstaunt, unter anderem eingelegte Lilienblüten, in einem selbst gebastelten Gerät schonend getrocknete Cocktail Tomaten – nur um einiges zu nennen. Meine Augen fallen auf kleine, getrocknete, hellbraune Kügelchen, die ich nicht kenne. Es sind Erdmandel sagt er, sehr gesund, haben ein hohen Eiweißanteil und eliminieren Schwermetalle aus dem Körper. Das würde mir reichen, damit ich davon was kaufe, aber natürlich lässt er sie uns kosten. Die sind hart und müssen ersteimal ein bisschen aufweichen, aber dann schmecken sie süßlich und nach Nüssen, sehr lecker. Wir nehmen natürlich ein bisschen von mit und Zuhause mache ich mich an die Arbeit, um von dieser Wurzelknolle mehr zu erfahren.

Erdmandel, auch Tigernuss bekannt

stammt aus dem Mittelmeerraum und wurden im 8. Jahrhundert von Arabern nach Spanien eingeführt.

In Mitteleuropa kann die Erdmandel klimabedingt nicht angebaut werden. Ihr Hauptanbaugebiet liegt in Spanien, in der Region Valencia. Auch in Afrika, Ostindien und Amerika werden sie angebaut. Die Knöllchen des Grases waren bereits im alten Ägypten beliebt.

In Spanien nennt man die Erdmandel "Chufa" und verwendet sie als Zutat vieler Gerichte – geröstet, gebraten oder gekocht. Geschätzt wird sie in Spanien auch in flüssiger Form, als erfrischende Mandelmilch „Horchata de Chufa“.

Sie haben einen hohen Ballastoffanteil, daher eignen sich auch als wirksame Ergänzung bei Diäten, denn sie reduzieren das Hungergefühl. Bringen auch einen trägen Darm in Schwung.

Im Darm binden Ballaststoffe auch Fette, saugen Gallensäure auf und transportieren sie über den Darm ab. Daraufhin produzieren die Leber neue Gallensäuere wozu Cholesterin verwendet wird und somit wird der Cholesterinspiegel im Blut gesenkt.

Erdmandelflocken sind Glutenfrei!

Inhaltstoffe der Erdmandel: 25% Fett, 30% Stärke, 7% Eiweiß. Des weiteren beinhalten sie viele ungesättigte Fettsäuere wie Linolsäure, Vitamin H (Biotin) und Rutin (ein Flavonoid, das die Blutgefäße stärkt und vor Freien Radikalen schützt.), sowie viele Mineralstoffe wie: Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium, Natrium, Zink, Eisen, Vitamin E und C.

Fazit: die natursüßen, gemahlenen Erdmandeln enthalten fast alle Substanzen, die der Körper zum Leben braucht. Es sind schnell regenerierende Energiespender, eine ausgezeichnete Nervennahrung für geistig geforderte Menschen jeden Alters

Tipp: Ihr könnt beim Kochen und Backen, Mandeln oder Haselnüsse mit Erdmandel ersetzen,  mit dem Vorteil um die 50% weniger Fett, dafür aber mehr Nährstoffgehalt und Nussalergiker können es auch essen.

Wer eine Nussallergie hat, kann anstelle von z.B. Haselnüssen oder Mandeln, beim Kochen oder Backen Erdmandel verwenden, welche sich durch mehr Nährstoffgehalt und um die 50% weniger Fett auszeichnen.

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