Shavasana - Die Todesstellung - Das Erlebnis der Stille im ganzen Körper

Shavasana wird am Anfang (Ankommen im Hier und Jetzt) und am Ende (Tiefenentspannung) jeder Stunde, sowie zwischendurch (die Atmung zur Ruhe zu bringen) ausgeübt. 

Tiefenentspannung hilft, die durch die Asanas angeregten Energien in den Nadis und Chakras zu harmonisieren und sie zu speichern. Nach einer Yoga Stunde sollte deshalb auf die Shavasana nie verzichtet werden, sonst kann das erweckte Prana zu Unruhe und Nervosität umschlagen. 

Die Stellung stellt am wenigsten Anforderungen, trotzdem gilt sie als eine der am schwersten meisternden, da es bei ihr darum geht, die ganze Anspannung aus Körper und Geist weichen zu lassen, die ganze Aufmerksamkeit auf den Körper zu richten, der völlig still liegt- was oft schwieriger ist, als sich körperlich anzustrengen.

Wirkung vom Shavasana

  • die Asana löst den Entspannungsimpuls aus: Streßhormone werden abgebaut, die Produktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn angeregt, Glückshormone (Endomorphine) ausgeschüttet Parasympathikus wird aktiviert, Sympathikus reduziert
  • das Immunsystem wird angeregt, Erkältungskrankheiten und Stoffwechselstörungen werden vorgebeugt
  • der Kreislauf kommt zur Ruhe, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magen- und Verdauungsproblemen sowie alle streßbedingten Krankheiten werden vorgebeugt
  • die Reparaturvorgänge im Körper werden verbessert
  • regeneriert den Geist, baut Spannungen ab, führt zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit

Anleitung zur Shavasana (15-20 Min.)

  • lege Dich auf den Rücken, Arme weg vom Körper, Handflächen schauen nach oben, Beine etwas auseinander, die Füsse fallen nach aussen
  • falls es im unteren Rücken unangenehm ist, lege ein Kissen oder eine gefaltete Decke unter die Knie, sollte es in den Schultern oder im Nacken ziehen, lege ein Kissen oder gefaltete Decke unterm Kopf
  • spanne den ganzen Körper auf ein par Sekunden an, hebe dabei die Arme, den Kopf und die Beine vom Boden ab - dann lasse alles zu Boden fallen
  • Autosuggestion und Affirmation: Beginne bei den Füssen und gehe bis zum Kopf, inneren Organen und Gedanken: "Ich entspanne meine Zehen, meine Knöchel, meine Fersen - meine beiden Füsse sind völlig entspannt. Ich entspanne meine Waden, Knie und Oberschenkel - meine beiden Beine sind völlig entspannt. Ich entspanne meine Hüfte und meinen Bauch - meine Hüfte und mein Bauch sind völlig entspannt. Ich entspanne meinen unteren- mittleren- und oberen Rücken - mein gesamter Rücken ist völlig entspannt. Ich entspanne meinen Bauch und Brustkorb - mein Bauch und Brustkorb sind entspannt. Ich entspanne meine Schulter und meinen Nacken - meine Schulter und Nachen sind völlig entspannt. Ich entspanne meine Kopfhaut, meinen Stirn, meine Wangen, meine Augen, meine Nase, meine Lippen und meine Ohren, mein Kopf ist völlig entspannt. Ich entspanne meinen Leber, mein Herz, meine Lungen, meinen Magen, meinen Darm - alle meine inneren Organe sind völlig entspannt. Mein ganzer Körper und innere Organe sind völlig entspannt, meine Gedanken sind still, ich fühle die Erde unter mir, bin eins mit meiner Umgebung. (Du kannst hier alles einfügen, was Du Dir wünscht, wie z.B.: "Ich bin flexibel, ich bin im Harmonie mit mir selbst, ich werde meine Aufgabe mit Hingabe und Erfolg ausführen, ich bin gesund....."
  • liege danach noch ein paar Minuten in völliger Stille und Bewegungslosigkeit
  • strecke die Arme nach oben, strecke und räkele Dich dann
  • setze Dich mit gekreuzten Beinen auf, führe die Hände vor die Brust zusammen, lächele Dich innerlich an und geniesse den Tag/Abend/die Yoga Stunde - was alles auf Dich wartet :)

Tipps: 

  • 10-15 Minuten Tiefenentspannung kann auch während des Tages und/oder nach der Arbeit nach einem anstrengenden Tag verbrauchte Energie sofort wieder zurückbringen.
  • falls Du meditierst, kann Savasana Deine Meditation bereichern, denn die Fähigkeit gegenwärtig zu sein ist Voraussetzung für jegliche Form von Vertiefung.

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Sein. Bewusst sein. Glücklich sein.

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Bitte beachtet,  dass die Asana Beschreibungen auf meiner Seite vielmehr eine Anregung für Yoga Praktizierende sind. Wenn Du noch nie Yoga geübt hast, solltest Du die ersten Schritte in einer Yoga Studio, bei einer Yoga Lehrer/-in machen, denn es sind die Kleinigkeiten worauf es ankommt, ob eine Übung Dir weiterhilft oder im schlimmsten Fall schadet.

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